Erfahrung

Der Weg ist das Ziel

18:54:00

Es ist einer dieser Tage, an denen du dir tausende Fragen stellst. Fragen über dich, deine Mitmensch – dein Leben. Wie soll dein Leben weitergehen, was möchtest du noch erreichen. Was ist dein Ziel? Ich hatte bereits vor ein paar Wochen einen Post über ,,was ist eigentlich Glück‘‘ geschrieben, dieses mal geht es um das Ziel. Sollte man sich überhaupt Ziele setzt? Würde man nicht enttäuscht, wenn man dieses Ziel verfehlt? Ich setze mir bewusst Ziele. Nicht zu genau, denn so ist es leicht sie zu treffen. Je näher ich einem Ziel komme, desto genauer bestimme ich es.


Man schaut immer nur nach vorne und sucht das nächste Ziel aber wieso gucken wir nicht auch mal zurück und denken an all die Ziele, die wir schon erreicht haben. Ziele, die vielleicht auch gar nicht bestimmt waren? 

Ich war bereits sehr glücklich verliebt, hatte einen wundervollen ersten Freund und meine Familie ist der Burner. Ich hatte mehr Glück, als viele andere. Dem bin ich mir Bewusst. Auch wenn mein Leben in keiner Weise perfekt ist, weiß ich es zu schätzen. Viele Ziele habe ich durch meinen damaligen Langzeitfreund, meine Familie und meine tollen Freunde erreicht. Andere Ziele habe ich auch verfehlt. Eines ist mein Schulabschluss. Ich ging auf ein Gymnasium – Ziel: Abitur. Verfehlt. Denn ich bin nach der 12. Klasse mit der Fachhochschulreife abgegangen. Im Nachhinein weiß ich, dass es noch besser als das Ziel war. Daher sollte man seine Ziele nicht zu genau setzen, um am Ende nicht total enttäuscht zu werden. 

Ziele setzt man sich ja gerne am Anfang eines Jahres, man nennt es dann zwar Vorsetze, aber im Endeffekt ist es ja das gleich oder? Aber wieso tun wir das? – Weil es uns motiviert. Wir sind motivierter Dinge zu tun, wenn wir uns Ziele gesetzt haben. Am besten erzählt man Leute noch davon, denn dann muss es wirklich passieren. Andererseits machen wir uns auch damit einen hohen Druck. Einen Druck, der uns nach einiger Zeit belastet. So war es bei mir, ich war immer darauf gepolt gute Noten zu schreiben, um mein Abi zu erreichen. Das Abitur sollte aber gar nicht mein Weg sein, denn viele Wege führen zum Ziel. Durch meinen Druck schrieb ich natürlich keine guten Noten, wie auch, wenn ich in einer Klausur total angespannt sitze mit der stätigen Angst im Nacken? Also fasste ich nach dem ersten Halbjahr der 12. Klasse den Entschluss die Schule mit der Fachhochschulreife (kurz gesagt Fachabi, ja ich weiß nicht ganz korrekt – aber im Sprachgebrauch etwas deutlicher) zu verlassen. Der ganze Druck viel von meinen Schultern – meine Noten waren einfach so gut wie seit Jahren nicht mehr. Mittlerweile kann ich sagen, auch ohne mein eigentliches Ziel, das Abitur, werde ich meinen Weg machen und ein weiteres Ziel erreichen. 

Ihr solltet nicht immer den graden, kurzen Weg wählen – vielleicht fällt euch der mit ein paar Kreuzungen viel einfacher und mehr Erfahrungen macht ihr dadurch alle Male. Nur weil alle nach dem Abi studieren gehen, heißt es nicht, dass man keine Ausbildung machen darf. Es geht einfach darum, was DU willst und was dein ZIEL ist! Wenn es um eigene Ziele geht, sollte man manchmal etwas egoistisch sein und diese auch stehts verfolgen, was nicht heißt, dass man nicht mal einen Weg in die Sackgasse nehmen darf, um dann zu merken Huch, ich drehe doch lieber wieder um. Solche Umwege machen euch zu den Menschen, die ihr seid und werden euch euer Ziel noch klarer sehen lassen. Außerdem ist man doch umso stolzer auf sich selbst, wenn man weiß was ein steiniger Weg es war. 

Das wichtigste ist an sich selbst zu glauben und seinen Ziele nicht aus den Augen zu verlieren. Mir passierte dies oft, wenn ich mal wieder um Männer ging. Ihr wisst ja, ein Tattoo hätte ich gerne und auch ein Helix wollte ich schon immer. Reisen, ja das wollte ich auch. Aber mein Langzeitfreund war von all dem nicht sehr begeistert, also verlor ich meine Ziele aus den Augen. Mittlerweile hoffe ich, dass ich sie nach der Erkenntnis nie wieder aus den Augen verlieren werde, egal wer noch so in mein Leben hopst. Eines der Ziele ist ja bekanntlich schon erreicht. 

Ich habe für mich selbst auch gesehen, dass Ziele sich ändern können, was total in Ordnung ist, denn durch den schon genommenen Weg, habe ich auf jeden Fall schon ein Ziel erreicht – Erfahrungen machen. Nichts ist mehr Wert als das.

Habt ihr Ziele bzw. setzt ihr euch bewusst Ziele? 

Habt noch einen schönen Tag,
eure Mila


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1 Meinungen

  1. Ich selbst liebe es mir Ziele zu setzen, da das Gefühl dieses zu erreichen echt schön ist. Auch deinen Text fand ich sehr cool - mach weiter so! <3
    Ich würde mich sehr freuen, wenn du mal bei mir vorbei schaust :)
    Lara

    http://laraasophiie.blogspot.de/

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