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Was will ich eigentlich?

23:44:00

Nach meiner letzten Liebespleite habe ich mir mal ernsthaft Gedanken darum gemacht was ich will. Was will ich? Im Bezug auf einen Mann, aber auch auf das Leben. Diese beiden Faktoren vermischen sich irgendwann.


Fangen wir mal beim einfachsten und oberflächlichsten an. Das Aussehen. Allgemein würde ich sagen, ist das Aussehen eines Mannes niemals der entscheidende Faktor. Nur zwei, drei Grunddinge müssen stimmt, der Rest ist Wunschdenken. Er sollte gepflegt aussehen, größer als ich sein und definitiv kein Leggings tragender Hipster. Ansonsten habe ich bemerkt das ich auf blond/braune Haare, drei tage Bärte und leicht trainierte Männer stehe. Aber im Endeffekt muss das Gesamtpaket stimmen und da ist das Aussehen nur die Schleife obendrauf.

Was viel wichtiger ist, sind Eigenschaften und Interessen. Wie ihr wisst, bin ich absolut kein typisches Mädchen, das Pferde liebt und nur am shoppen ist. Daher sollte mein Mann wirklich männlich sein. Er sollte diese Beschützerrolle übernehmen können und ein gewisses Selbstbewusstsein haben. Er sollte mitten im Leben stehen, ein Ziel aufweisen können und nicht einer dieser Dauerworldtravler sein. Und Mädels, nichts ist schlimmer als ein Muttersöhnchen. Ich spreche da aus tiefster Erfahrung. Also wäre ein wenig Eigenständigkeit auch nicht schlecht. Er sollte auch ein gewisses Interesse an Sport zeigen, immerhin bin ich wirklich sportinteressiert, grade der Fußball nimmt mich ja fast jedes Wochenende in Anspruch. Ich bin zwar erst zwanzig, aber ich suche ja niemanden für ein, zwei Jahre, sondern für immer. Daher wäre ein Familienmensch auch nicht so schlecht. Und da kommen die Überschneidungen von der Vorstellung eines Partners und der Vorstellungen des Lebens. 

Ich möchte studieren, möchte leben und möchte reisen. Das alles würde ich gerne mit einem Mann an meiner Seite erleben. Aber Ende zwanzig möchte ich einen festen Beruf haben, über das Heiraten nachdenken und bald Mama werden. Ein eigenes Haus in der Nähe eine Großstadt wäre auch ein Traum von mir. Ich will unabhängig von meinem Mann sein, finanziell – möchte einen guten Beruf ausüben und mein eigenes Geld verdienen. Will eine gute Mutter sein, aber gleichzeitig auch etwas ,,Karriere‘‘ machen. Das wird wohl ziemlich schwer, aber wir sprechen hier ja von Wunschvorstellungen. Jede schon Mama, wird mir diesen Traum platzen lassen, ich weiß!
Ich möchte irgendwann in meinem Garten voller blühender Blumen sitzen, mit einem Glas Limonade in der Hand und die Sonnenstrahlen einfangen, meine Kinder im Garten spielen sehen und meinen Mann beim grillen bewundern – einfach das pure Glück genießen. Klingt ziemlich spießig oder? – Mir egal, das bin ich gerne. Ausleben kann ich mich jetzt und hier, aber ich steh auf Spießer Ü30. 

Ein Traum, den ich für wirklich sehr unwahrscheinlich halte, ist mein Traum einer Stadt. Dresden. Es gibt keine andere Stadt, die mich so beeindruckt hat. Ich liebe diese Stadt, die Altstadt, wie die Neustadt. Die Straßenbahnen und die Elbe, die Altbauten und die Kultur. Die Mensch und die Natur drum herum. Das einzige was ich wirklich nicht besonders finde, ist der Dialekt. Aber ganz ehrlich? Auch den spricht nicht jeder! 

Ja, dass sind so meine Vorstellungen. Aber wir wissen alle, es kommt sowieso anders als geplant. Und wer weiß vielleicht verliebe ich mich in einen rothaarigen, mit ein paar Kilos zu viel, der noch zuhause bei Mama wohnt. Ok, eher unwahrscheinlich, aber ihr wisst, was ich damit sagen will. Denn am Ende zählt einfach nur, dass es passt. Das man sich liebt. Und das Leben lebt sich, wie es kommt.
Hach, wieder sehr poetisch Mila. 

Habt einen schönen Tag,
eure Mila


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1 Meinungen

  1. Du hast bei meiner Blogvorstellung gewonnen, schau doch bei mir vorbei :)
    LG Nathalie

    www.dayswithnathalie.blogspot.de

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